Grippaler Infekt – Tipps zur Vorbeugung für Senioren


Wer kennt das nicht? (Quelle: pixabay)

Während in jungen Jahren ein grippaler Infekt oft nach wenigen Tagen überwunden ist, verlaufen für Senioren Erkältungen langwieriger und gefährlicher durch die Gefahr von Folgeerkrankungen. Erkältungsviren können sich auf das Herz und die Lunge legen und dort Entzündungen auslösen. Grund für diese Verläufe ist eine geschwächte Immunabwehr, die zum einen am Alter liegen, aber auch durch vorherige Krankheitsverläufe entstanden sein können. Neben der Möglichkeit sich vor einer Grippe impfen zulassen, gibt es Möglichkeiten, sich vor einem grippalen Infekt zu schützen.

Ernährung

Mit einer vitaminreichen und ballaststoffreichen Ernährung, gelingt es die Abwehrkräfte zu stärken. Das bedeutet täglich Obst und Gemüse zu essen, frisch oder tiefgekühlt. Um die Schleimheute feucht zu halten, sollte ausreichend getrunken werden, neben Mineralwasser Fruchtsäfte und Schorlen.

Bewegung und frische Luft

Bewegung an der frischen Luft trägt zu einen effektiven Schutz vor Erkältungen bei. Dazu genügt ein täglicher Spaziergang von 30 Minuten.

Für frische Luft sollte aber auch in der Wohnung gesorgt werden. Warme Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus, so dass Viren ein leichtes Spiel haben. Auch die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu erhöhen, z.B. durch das Aufstellen einer Schüssel Wasser oder das Aufhängen von feuchten Tüchern, hat einen positiven Effekt.

Angemessene Kleidung

Durch die niedrigen Temperaturen im Winter können sich Erkältungsviren leichter verbreiten. Zudem wird besonders bei älteren Menschen der Körper schlechter durchblutet, was zu einer Verringerung der Abwehrzellen führt und dadurch das Immunsystem schwächt. Ein guter Schutz ist daher warme und dem Wetter angepasste Kleidung. Besonders auf warme Füße sollte geachtet werden, sie regen die Durchblutung an und unterstützen dadurch die Immunabwehr.

Hygiene

Erkältungsviren können sich über längere Zeit auf der Haut und auf der Oberfläche von Gegenständen halten. Kommen sie in Berührung mit einem Menschen, gelangen sie schnell über den Hautkontakt in das Gesicht und lösen durch das Eindringen in die Schleimhäute einen Infekt aus. 80% der ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen.

Deshalb ist häufiges und gründliches Händewaschen eine gezielte Vorbeugung vor grippalen Infekten, weil dadurch die Anzahl der Keime extrem verringert werden kann.

Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist erkälteten Menschen nicht zu nahe zu kommen, das Vermeiden großer Menschenansammlungen, weil dort besonders durch Nießen und Husten eine Ansteckungsgefahr drohen kann.

Trotz Vorbeugung grippaler Infekt

Zu den typischen Erkältungssymptomen zählen

  • Husten, Schnupfen, Heiserkeit
  • Hals- und Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Frösteln
  • Müdigkeit
  • Erhöhte Temperatur und Fieber

Zur Linderung der Symptome sollten Senioren ihrem Körper Ruhe gönnen und jede Anstrengung vermeiden. Gehen die Beschwerden trotz Behandlung mit Hausmitteln, wie z.B. Tees, feuchte Halswickel und Inhalationen, nicht zurück, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Senioren dürfen einen grippalen Infekt nicht auf die leichte Schulter nehmen, weil schwere Folgekrankheiten entstehen können, die im Extremfall tödlich verlaufen.

( Quelle: Alippi, der Gesundheitsratgeber, Oktober 2018 )

EVBU / Grafik: Pixabay






Kontakt

Seniorenmagazin

Ansprechpartner Klaus Stöppler
k-stoeppler(at)t-online.de

 

Stabsstelle Inklusion/Älterwerden der Stadt Hennef

Ansprechpartnerin Seniorenportal

Lena Piehlke

Tel. 0 22 42 / 888 560
Fax 0 22 42 / 888 7563
lena.piehlke(at)hennef.de

Generationenhaus
Humperdinckstr. 24-26, 53773 Hennef

Zimmer 1.18

Bitte achten Sie bei der Übertragung der E-Mail-Adresse auf die Änderung von [at] in @