Über den Dächern von Hennef


Klaus Göhring vor dem Start

Das Zentrum von Hennef mit Rathaus und Kronos-Areal

Der Horstmannsteg, der 2019 abgerissen und neu gebaut wird

Der Marktplatz mit Ärztehaus/Apotheke und Sparkasse

Hennef-Geistingen mit Pfarrkirche St. Michael

Hennef-Warth mit Pfarrkirche Liebfrauen

Unser Buchtipp

Klaus Göhring, der fliegende Fotograf aus Hennef

Klaus Göhring, Jahrgang 1954, wohnt in Hennef und ist gelernter Bankkaufmann. Im Jahre 1974/75 machte er eine Fallschirmsprungausbildung, um 1996 Gleitschirmfliegen zu lernen und sich schließlich 2001 zum Ultraleichtflieger ausbilden zu lassen. Neben seinen häufigen Flügen im Rheinland und seinen zehn Deutschlandtouren, flog er bereits durch die tunesische Sahara, in Namibia und Nepal. Im Jahre 2015 veröffentlichte er sein erstes Buch mit dem Titel ,,Das Rheintal aus der Luft“ - Eine spektakuläre Reise von Koblenz nach Köln. Orte, Burgen und Landschaften von oben werden hier entdeckt. An einem zweiten über die Eifel arbeitet er noch.

Start und Ziel von Klaus Göhrings Touren befindet sich in Königswinter-Sand. Mehr als 700 Flüge bzw. weit über 1000 Flugstunden hat er geknackt. So hat er die Erde einmal umrundet. Seine liebsten Objekte sind Kirchen, Burgen und Schlösser. Klaus Göhring hat sich auf Objekte und Landschaften zwischen Köln, Bonn, Koblenz und der Eifel spezialisiert. Aus dem Internet hat er sich die historischen Objekte rausgesucht. Er sitzt fest in seinem Gurtzeug und hat links und rechts zwei Steuerleinen. Bei ruhiger Luft kann er sie loslassen und fliegt dann vollautomatisch. Im Jahr macht er ca. 70 bis 100 Flugstunden. Die meisten Flüge gehen über eineinhalb bis zwei Stunden. Meist fliegt er abends wenn die Thermik nachlässt. Die Luft muss ruhig sein, er muss ja die Hände von den Steuerseilen lassen, um keine verwackelten Fotos zu schießen.

Angefangen hat alles mit einer Bohnenstange. Als Zehnjähriger wollte er sein Elternhaus in einer ungewöhnlichen Perspektive fotografieren. Er befestigte seine Kamera an einer Bohnenstange, die er an einer Leiter befestigte. So machte er per Selbstauslöser seine ersten Luftbilder. Bei dem Besuch auf einem Flugplatz schaute er einer Fallschirmübung der Bundeswehr zu. Er sah die Soldaten aus dem Flugzeug springen, wie sich die Fallschirme öffneten und sie langsam zur Erde glitten. ,,Da wusste ich sofort: Das will ich auch.“

Mit 20 Jahren machte er mit seinem eigenem Geld einen Fallschirmkurs und seinen ersten Fallschirmsprung. Später kam er durch einen Zeitungsbericht zum Gleitschirmfliegen. In 40 Unterrichtsstunden lernte er die Theorie: Luftrecht, Flugfunk und Navigation. Anschließend machte er die praktische Pilotenprüfung.

Heute darf er mit seinem Gleitschirm auf eine Höhe von 500 Metern aufsteigen, aber nicht überall. Die Einflugschneise des Köln-Bonner Flughafen ist tabu für ihn, dazu zählt auch der Luftraum über Hennef. Durch den Ausbruch eines Vulkans mit dem seltsamen Namen Eyjafjallajökull in Island im März 2010 und der damit ausgetretenen Vulkanasche war der Flugverkehr über weiten Teilen von Nord- und Mitteleuropa beeinträchtigt, von der Flugsicherung bekam er eine Sondergenehmigung.

 In der Vergangenheit hat Klaus Göhring auch immer wieder Aufträge, die mit seiner Fliegerei zu tun hatten, angenommen. Seine Arbeiten sind bereits in vielen Medien veröffentlicht und fanden große Anerkennung. Auch das Fernsehen hat mit mehreren Filmen von seinen spektakulären Flügen berichtet.

 Die Erträge, die er durch seine Arbeiten erzielt hat, spendete er meist gemeinnützigen Einrichtungen.

Quelle: Klaus Göhring

Bildnachweis: Klaus Göhring

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