Jahresabschlussfahrt der ZWAR-Gruppe Hennef


Sie fängt ganz unverfänglich an, die Führung im Bergwerksmuseum in Alsdorf bei Aachen als Restbestand des ehemaligen Bergwerks Anna. Die erste Station der "Steigerführung" führte die Hennefer ZWAR-Gruppe in den "Sonnenraum". Dorthin wird von einem Radioteleskop das Getöse der Sonne übertragen, die mal sehr laut und eindringlich, mal leise die undefinierbaren Geräusche der dauernden Explosionen auf unserer Sonne hörbar macht. Über 5000 Grad heiß ist die Oberfläche und das Licht aus dem Weltall braucht nur acht Minuten, um uns auf der Erde zu erreichen.

Danach geht es in das eigentliche Bergwerksmuseum, in dem der Museums-führer mit Erzählungen aus der untertägigen Arbeitswelt die Arbeitsbedingungen der Bergleute widergibt. Es ist laut vom Quietschen der Maschinen und der Abbaugeräte, die die Steinkohle in 600 m bis 900 m Tiefe aus dem Gestein brechen. Übrigens war die Sonne vor ca. 300 Mill. Jahren mit Schuld am Wachstum der Riesenbäume, die später zu Stein- und Braunkohle wurden. Zum richtigen "Untertagefeeling" fehlte eigentlich neben dem Lärm nur noch eine hohe Temperatur sowie Staub und Schweiß der Kumpel.

In langsamen und beschwerlichen Schritten ging es mit der Besuchergruppe wieder an die Erdoberfläche zu einer Ausstellung des Maschinenparkes, dessen einzelne Geräte in den Untertagebereich verschiedener Epochen gehörten.

Hungrig und durstig konnten die Hennefer Senioren sich anschließend im Restaurant der ehemaligen Schmiede des Bergwerks mit einer guten Erbsensuppe und kalten Getränken nach eigener Wahl stärken. Den Bergmannsschnaps gab es oben drauf. Glückauf!

 

WoKi


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